Solidarität statt Sozialabbau

Am 24.09.2026 protestieren wir ab 12:30 mit dem Bündnis «Solidarität statt Sozialabbau» gegen die anstehenden Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich vor dem Rathaus

Am 24. September 2026 berät der Düsseldorfer Rat über den Haushalt für 2027 und 2028.
Im Raum stehen erhebliche Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich.
Das trifft vor allem die Schwächsten der Stadtgesellschaft. Betroffen wären genau die Einrichtungen und Angebote, die für viele Menschen in Düsseldorf unverzichtbar sind: Beratungsstellen, soziale Projekte, Kulturinitiativen, Begegnungsorte, Jugendangebote und viele weitere Strukturen. All jene also, die in dieser Stadt Teilhabe und Unterstützung ermöglichen. Nicht nur deshalb fordern wir gemeinsam eine umfängliche finanzielle Förderung, beziehungsweise den Stopp aller Kürzungen.


Wir wollen am 24. September von 12:30 bis 16:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus gemeinsam sichtbar werden: Wir laden soziale und kulturelle Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Projekte und alle solidarischen Düsseldorfer:innen dazu ein, sich an der Kundgebung zu beteiligen und zu zeigen, was auf dem Spiel steht.


Gemeinsam wollen wir ein deutliches Zeichen gegen die geplanten Kürzungen setzen und zeigen, wie wichtig soziale und kulturelle Angebote für Düsseldorf sind. Je mehr Menschen, Einrichtungen und Initiativen sich beteiligen, desto klarer wird: Diese Strukturen dürfen nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.
 

Unsere Forderungen:
· Keine Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich
· Erhalt und verlässliche Finanzierung sozialer und kultureller Angebote
· Eine Stadt, in der alle Menschen Zugang zu Unterstützung, Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe haben
· Beteiligung der betroffenen Einrichtungen, Initiativen und Bürger an den Haushaltsentscheidungen 


Soziale Teilhabe, Kultur und Unterstützung sind keine freiwilligen Extras.
Sie gehören zu einer solidarischen Stadt und müssen entsprechend finanziert werden.

Aufruf zur Kundgebung

Am 11.7. gehen wir auf die Straße, denn es reicht! Mit einem Breiten Bündnis demonstrieren wir ab 14 Uhr unter dem Motto:

Solidarität statt Sozialabbau! Stoppt den Kürzungswahn

Die Bundesregierung plant die größten Angriffe auf unsere sozialen Rechte seit der Agenda 2010: Hart erkämpfte Arbeitsrechte wie Kündigungsschutz und 8-Stunden-Tag sollen gekippt werden. Das Renteneintrittshalter soll erhöht werden und statt BaFöG-Erhöhungen werden Studierende aufgefordert mehr zu arbeiten. Für die Krankenversicherung sollen die Zuzahlungen steigen und bei Psychotherapie und Kliniken gespart werden. Die Pläne reihen sich ein in bereits beschlossene Kürzungen von Leistungen für Asylbewerber*innen und Erwerbslose. Während die Bundesregierung die größte Aufrüstung seit 1945 vorantreibt, bleibt für Bildung, Gesundheit und soziale Absicherung nichts übrig – den Preis dafür sollen wir alle zahlen.

Der Bundesregierung und dem Stadtrat sagen wir klar: Stoppt den Sozialabbau! Konkret fordern wir:

· Gewerbesteuern erhöhen
· Kommunen auskömmlich finanzieren: Vermögenssteuer erheben, Schuldenbremse abschaffen
· Keine GKV-Reform auf den Rücken der Beschäftigten und Patient*innen
· Finger weg vom 8 Stunden-Tag
· Wohnen bezahlbar machen
· Menschenwürdige Grundsicherung für Erwerbslose
· Keine Kürzung des Elterngeldes
· BAföG erhöhen und Schulen ausfinanzieren
· Sozial gerechte Rentenreform: Alle einzahlen lassen statt Erhöhung des Eintrittsalters       

Diesem Angriff auf unsere sozialen Rechte stellen wir uns entgegen! Wir wollen gute Arbeit und Löhne, die zum Leben reichen; Investitionen in Bildung und eine soziale Absicherung für alle in diesem Land. Deshalb: Stoppt diese Reformen, stoppt diese Kürzungen! Soziale Errungenschaften verteidigen!

Los geht es am Oberbilker Markt. Denkt an Sonnenschutz und ausreichend zu trinken.

Mit uns zusammen rufen auf: Altstadt Armenküche e.V., AStA HHU, attac Düsseldorf, die Linke Ratsfraktion, die Linke KV Düsseldorf, fiftyfifty, Düsseldorfer Appell gegen Hochrüstung und Krieg, Fridays for future Düsseldorf, Grüne Jugend Düsseldorf, i furiosi, Junge NGG, Naturfreunde Düsseldorf, SDAJ, SDS Düsseldorf, seered!, Thomas Wasilewski, verdi Jugend, widersetzen und STAY!