Mit dem Koffer in der Hand…
Mieter:innenprotest gegen Verdrängung!

Viele Mieter:innen in Düsseldorf müssen befürchten, bald auf der Straße zu stehen! Mieterhöhungen, Leerstand, bedrohliche Bauarbeiten in noch bewohnten Häusern, Spekulation von Investor:innen auf steigende Renditen: Der Verlust von bezahlbarem Wohn- und Lebensraum in Düsseldorf geht ungebrochen weiter!

Deswegen stehen am 17.11. betroffene Mieter:innen vor dem Rathaus, symbolisch in Bademänteln und mit dem Koffer in der einen Hand, weil sie befürchten müssen, aus ihrem Zuhause verdrängt zu werden. In der anderen Hand bringen sie einen Offenen Brief an Oberbürgermeister Dr. Keller mit.

Darin fordern sie, die Stadt Düsseldorf soll alle ihre Möglichkeiten nutzen, um gegen ein Geschäftsmodell vorzugehen, das die Vertreibung von Mieter:innen bewusst einkalkuliert, um mit „entmieteten“ und in Eigentumswohnungen umgewandelten Wohnungen möglichst hohe Renditen zu erzielen.

Mieter:innen aus mehreren Düsseldorfer Wohnhäusern, die sich zusammengeschlossen haben – erst kürzlich haben sie den „Goldenen Miethai“ verliehen – befürchten, durch dieses Geschäftsmodell schon bald aus ihren Wohnungen gedrängt zu werden!

Solange die Spekulation mit Wohnraum nicht unterbunden wird, droht Mieter:innen in Bestandswohnungen in der gesamten Stadt immer wieder die Gefahr, aus Gründen der Renditemaximierung vertrieben zu werden. Das muss endlich aufhören!

• Unterstützt die Aktion von betroffenen Mieter:innen und dem Bündnis für bezahlbaren Wohnraum!

• Kommt am Donnerstag, 17. November, um 13 Uhr auf den Marktplatz vor dem Rathaus!

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