Mit Dank an die Bauministerin

Mit Blümchen und Pralinen haben Vertreter:innen der Immobilienlobby unterstützt von einigen Immobilien-Aktionären am Donnerstag den 16.7. 26 der NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach ihren Dank ausgesprochen. In einer Dankesrede wurde sie gelobt für ihren mutigen Einsatz gegen die mögliche Vergesellschaftung von Wohnraum.

„Sie sprechen uns aus der Seele, beinahe so als hätten wir Ihnen die Worte in den Mund gelegt: Vergesellschaftung gefährdet den privaten Wohnungsbau und macht das Wohnen noch sehr viel teurer. Die Profitinteressen der Investoren und Aktionär*innen haben mit dem Anstieg der Mieten selbstverständlich nichts zu tun.“ äußerte sich einer der Immobilienvertreter. Auch ein kleiner Seitenhieb auf Bündnisse wie das unsere konnte er sich nicht verkneifen: „Wenn Wohnungsbündnisse oder linke Spinner von der Sozialpflichtigkeit des Eigentums und Gemeinwohl faseln: Lassen Sie es an sich abprallen.“

Leider konnten die Vertreter:innen der Immobilienwirtschaft ihren Dank nicht persönlich aussprechen. Ina Scharrenbach wollte die bunte Schar nicht empfangen. Nicht einmal die luxuriösen Blumen und Pralinen wollte sie annehmen. Sie schickte nur eine Mitarbeiterin, die eine Dankeskarte im Empfang nehmen konnte. Auf Umwegen hatte sich da auch unser Wohnungspoltisches Programm eingegschliches.

Wir bedanken uns bei allen Angereisten, etwa aus Köln und Witten. Mit dabei war auch der kritische Immobilienaktionär Knut Unger, der einen bundesweiten Aufruf zum Erhalt des §15 Grundgesetz gestartet hat: https://mieteraktionärin.de/artikel-15-verteidigen-wohnraumvergesellschaftung-bundesweit-umsetzen/#more-1661

Wer mehr zu den Hintergründen und zu unserer Haltung zum „Vergesellschaftungsverbot“ wissen will, kann dies hier https://bezahlbarer-wohnraum-duesseldorf.de/vergesellschaftung-von-wohnraum-muss-moeglich-bleiben-in-berlin-und-bundesweit/ tun.